Autor: W3B-Team

Amazon führt beim Umsatz, aber nicht beim Sympathiewert

Für viele Internet-Nutzer ist der Branchenriese Amazon.de der führende Shop im WWW. Bei Umsatzzahlen und der Bekanntheit mag dies zutreffen.
Betrachtet man jedoch qualitative Aspekte wie Liefergeschwindigkeit oder Kontaktmöglichkeiten aus der Nutzerperspektive, so ergibt sich ein anderes Bild! Die Webshop-Konkurrenz holt hier auf oder ist zum Teil sogar bereits an den Umsatz-Spitzenreitern vorbeigezogen.

Mit den Bestellvorgängen und auch der Bestellbestätigung bei den von Fittkau & Maaß untersuchten Webshops sind die Online-Kunden im Allgemeinen zufrieden bis sehr zufrieden. Hier führt Amazon.de mit einer Zufriedenheit von 96 % bei dem Bestellvorgang. Doch auch der Webshop mit der schlechtesten Bewertungen weist mit über 80 % fast ausschließlich zufriedene Kunden auf.

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Lang lebe Windows XP

Vier Jahre nach dem Verkaufsbeginn von Windows Vista und 17 Monate nach der Einführung von Windows 7 heißt das meistinstallierte Betriebssystem Windows XP. Vor neun Jahren begann die Erfolgsgeschichte des Betriebssystems, welche Microsoft 2007 eigentlich durch Windows Vista ablösen wollte. Aktuell ist Windows XP mit 47 % häufiger installiert, als die beiden Nachfolger zusammen (43 %).

Betrachtet man die Entwicklung der Windows-Betriebssysteme im Zeitverlauf, dann ist ein zu XP vergleichsweise starker Start von Windows 7 zu erkennen.

Reise-Websites und das Social Web

Das Social Media-Engagement ist auch für Reiseunternehmen eine wichtige Herausforderung. Doch während für bestimmte Reise-Websites die Präsenz in Social Networks durchaus vielversprechend erscheint, spielt es für andere eine deutlich untergeordnete Rolle. Während unter den Nutzern von ryanair.com fast jeder zweite mindestens einmal pro Woche »sein« Social Network aufsucht, sind bei sehr vielen Reise-Websites im Vergleich zum Internet-Durchschnitt nur verhältnismäßig wenige aktive Networker zu finden. Ein Großteil der Reise-Website-Besuchern zeigt sich eher unterdurchschnittlich Social Web-affin.

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Facebook wächst und wächst und wächst

Eine deutsche Ministerin rät von der Nutzung ab, die Verbraucherschützer fordern einen Boykott – aber die Mitglieder lieben Facebook und täglich werden es mehr.
Der virtuelle Börsenwert von Facebook wird mittlerweile auf 50 Milliarden Dollar (50.000.000.000) taxiert, die Zahl der Mitglieder ist in sechs Monaten um weitere 100 Millionen auf 600 Millionen angewachsen. Facebook hat etwas Magisches, was jeden Nutzer über Warnungen oder Kritik hinwegsehen lässt – und die werbetreibenden Unternehmen anlockt.

Die Ergebnisse der W3B-Studie dokumentieren das ungebrochene Wachstum bei den regelmäßigen (wöchentlichen) Networkern bei Facebook: 64,4 %! XING, das nun das mit 18,4 % Nutzungsanteil zweitgrößte Netzwerk, kann sich mit der Positionierung auf berufliche Kontakte derzeit noch glücklich schätzen. Alle anderen Social Networks scheinen Nutzer an facebook zu verlieren.

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Mobile Werbung, auffällig und interessant?

Fast 60 % der befragten Smartphone-Nutzer ist Werbung auf ihrem Mobiltelefon bereits aufgefallen. Mobile Banner und Co. sind auf den kleinen Displays der Telefone nicht minder auffällig.

Dennoch erzielt das Mobile Advertising bei den Smartphone-Nutzern derzeit nur eine geringe Wirkung: Über 90 % der befragten Smartphone-Nutzer geben an, dass sie bisher nicht auf interessante Produkte aufmerksam geworden sind. Dies gilt ebenso für die sie interessierende Informationen bzw. Inhalte. Aktuell spricht mobile Werbung die Nutzer inhaltlich zu selten an.

Bei iPhone-Nutzern sind die Ergebnisse leicht besser – sie nutzen das mobile Internet häufiger, das Angebot werbefinanzierter Apps ist umfangreicher im Vergleich zu Android, BlackBerry oder anderen Smartphones.
Mit der enormen und steigenden Verbreitung werbefinanzierter Apps sowie iPads/Tablet-PCs wächst auch weiterhin der Spielraum für mobile Werbung, welche bisher vorwiegend auf den Angeboten des mobilen Internet plaziert war.

Der W3B-Report »Das mobile Internet« mit weiteren Auswertungen ist im Dezember 2010 erschienen.

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