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Private Aktivitäten in Social Networks beeinflussen die Reputation im Berufsleben

Mit der verstärkten Nutzung von Social Networks wächst auch das Interesse von Arbeitgebern und Personalverantwortlichen an Web 2.0-Plattformen. Die Profile von Mitarbeiter und Bewerbern können oftmals einfach aufgerufen und »kontrolliert« werden. Nichtsahnende Nutzer von Social Networks (z. B. studiVZ, Wer-kennt-wen?, Facebook, MySpace, XING etc.) erleben in Bewerbungsgesprächen mitunter eine böse Überraschung, wenn sie mit – freigegebenen – privaten Angaben zur eigenen Person konfrontiert werden.
Ob die deutschsprachigen Internet-Nutzer ihre privaten Daten schützen und ob sie sich dieser »Beobachtung« bewusst sind – das wurde im Rahmen der W3B-Studie befragt.

Statements zur Nutzung von Social Networks

63% der Nutzer von studiVZ, Facebook und Co. stimmen der Aussage zu, Social Networks hauptsächlich privat zu nutzen. Ein beträchtlicher Anteil geht mit seinen privaten Angaben sehr freizügig um: Mehr als jeder Fünfte macht persönliche Daten meist für alle frei zugänglich, nur 36% lehnen diese Aussage entschieden ab (14% der Nutzer räumen jedoch ein, dass die Angaben zur eigenen Person nicht immer der Wahrheit entsprechen).

Der nicht ausreichende Schutz persönlicher Daten kommt »Schnüfflern« zu Gute und lediglich eine Minderheit der Networker sind sich dessen bewusst: Nur jeweils etwa ein Drittel der Nutzer glauben, dass sich Personalverantwortliche bzw. Vorgesetzte oft über Bewerber oder Mitarbeiter informieren.

Bereits in der vorherigen Welle der W3B-Befragung (im Frühjahr 2008) wurden von uns Personalverantwortliche befragt, ob sie sich in Social Networks über Bewerber informieren: Ganze 41% haben angegeben, aus diesem Grund auf Social Networks zu recherchieren. Alle privaten Aktivitäten auf studiVZ, Facebook & Co. beeinflussen also die berufliche Reputation, denn Vorgesetzte und Personalverantwortliche werfen regelmäßig einen Blick auf die persönlichen Profile.

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