Autor: Holger Maass

Digitaler Assistent nur Ersatz für die Musikanlage?

Ein digitaler Assistent hält als smarter Lautsprecher immer häufiger Einzug in unsere Wohnzimmer. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz leistet er unseren Anweisungen in natürlicher Sprache Folge. Seine Aufgabe soll es sein, uns den Alltag zu erleichtern: Er kann zur Stimmung passende Beleuchtung einschalten, Einkaufslisten pflegen, Geschenke bestellen und vieles mehr. Und in nicht allzu ferner Zukunft soll er uns nicht nur dienen, sondern sich wie ein guter Bekannter mit uns unterhalten können.

Ein digitaler Assistenten als neuer Mitbewohner

Die aktuell populärsten Geräte heißen Amazon Echo, Google Home oder Apple HomePod, die dahinter stehenden die Technologien Alexa (Amazon), Google Assistant und Siri (Apple).

Stand heute befindet sich bei 7% der Internet-Nutzer ein digitaler Assistent im Haushalt. Über eine Anschaffung denkt gut jeder Fünfte nach. Weit größer ist jedoch das Lager der Ablehner: Für mehr als 70% kommt ein digitaler Assistent nicht in Frage. Ein Drittel der deutschen Internet-Nutzer lehnt sie sogar kategorisch ab.

Digitaler Assistent Besitz und Interesse

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Mobile First oder Customer First?

Mobile First lautet für viele das aktuelle strategische Credo – nicht nur von Branchengiganten wie Google oder Facebook. Schon längst steht das Smartphone bei der Weiterentwicklung von Internet-Angeboten im Vordergrund. Zu Recht, sind doch mittlerweile in vielen Haushalten mehr Smartphones als stationäre Computer anzutreffen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass inzwischen immer häufiger über ein Mobile Only diskutiert wird.

Mobile bei jeder dritten Kaufvorbereitung relevant

Vor diesem Hintergrund ein Blick auf die aktuelle Nutzung mobiler Geräte beim Online-Einkaufen. Ein Drittel der von W3B befragten Online-Shopper suchte vor der zuletzt durchgeführten Online-Bestellung per Smartphone nach Informationen über Dienstleistungen oder Waren. Tablets dienten ca. jedem fünften Einkäufer für die Information vor der Bestellung.

Mobile First Kauf und Kaufvorbereitung via Smartphone

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Der Träger einer Smartwatch ist männlich, spontan und technisch interessiert

Die Smartwatch existiert zwar schon seit den 90er Jahren, die Nachfrage nahm jedoch erst im Herbst 2014 mit der Einführung der Apple Watch stark zu. In den letzten zwei Jahren hat sich das Angebot entwickelt, die Funktionen sind umfangreich und das Werben um Käufer differenzierter geworden. Wir haben uns 2.200 Smartwatch-Besitzer einmal näher angesehen um herauszufinden, was diese von einem durchschnittlichen Internet-Nutzer unterscheidet.

Smartwatch-Besitzer: 70 % sind Männer, rund 50 % sind 30 bis 50 Jahre alt

Wie bei vielen Gadgets, technischen Spielereien mit hohem Aufmerksamkeitswert, zählen computer-affine Männer zu den frühen Käufern. So ist der Smartwatch-Besitzer überwiegend männlich (70 %) und befindet sich meist im Altersbereich zwischen 30 und 50 Jahren. Auffällig ist zudem ein deutlich höheres Einkommen.

70 % der Smartwatch-Besitzer sind Männer

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Multi-Device-Nutzung steigt: Mit 3,5 Geräten im Internet unterwegs

Mit steigender Verbreitung des Smartphones nahm die Diskussion um das Thema Multi-Screen- bzw. Multi-Device-Nutzung von Websites und das dafür notwendige Responsive Design an Fahrt auf. Eine Website oder Webshop soll schließlich für jedes Gerät ein entsprechendes Design und Nutzungserlebnis bieten.

Im Durchschnitt ist ein Internet-Nutzer heute mit 3,5 Geräten online. Je die Hälfte der Internet-Nutzer sind mit einem PC, einem Smart TV oder per Tablet online. Das mobile Smartphone sowie das tendenziell stationär genutzte Laptop liegen bei über 80 %. Die Smartwatch nimmt hier mit 8 % einen kleinen, jedoch schon beachtlichen Anteil ein.

Multi-Device-Nutzung: Durchschnittlich mit 3,5 Geräten im Netz

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Manipulationsgefahr durch Social Bots?

Immer öfter mischen sich Social Bots – zumeist unbemerkt – in unseren Online-Alltag ein. Sie liken und retweeten, texten und kommentieren in sozialen Medien, bringen Falschmeldungen in den Umlauf. Und meist tun sie dies, ohne von ihren Lesern als künstlich enttarnt zu werden. Im Rahmen der W3B-Studie wurden im Auftrag der Entwicklerkonferenz Developer Week DWX rund 1.200 deutschen Internet-Nutzer zu Social Bots und deren unbemerktem Treiben befragt.

Nur jeder fünfte Internet-Nutzer glaubt, Social Bots erkennen zu können

Einfach zu erkennen sind die Meinungsroboter offenbar nicht: Weniger als ein Fünftel der befragten Internet-Nutzer gehen davon aus, meist schnell zu erkennen, ob ein Beitrag in sozialen Medien von einer echten Person stammt oder einem Social Bot. Die übrigen sehen sich nicht in der Lage, die künstlichen Meinungsmacher zu entlarven bzw. können die Situation nicht einschätzen. Entsprechend kritisch stehen deutsche Nutzer Social Bots gegenüber.

Nur 18 Prozent der Internet-Nutzer meinen, dass sie Social-Bot-Beiträge erkennen können

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