Der Markt der Social Networks ist weiterhin in Bewegung. Das amerikanische Angebot Facebook ist inzwischen auf den zweiten Platz der Netzwerk-Angebote vorgerückt: Über ein Fünftel der regelmäßigen Social Network-Anwender nutzt Facebook wöchentlich und häufiger. Gleichzeitig stagniert die regelmäßige Nutzung von studiVZ- so die aktuellen Zahlen der W3B-Frühjahrsbefragung. Stellt sich die Frage: Wann wird Facebook den deutschen Konkurrenten studiVZ überholt haben?
Web 2.0
Spätestens seit dem Jahr 2006 ist der Begriff »Web 2.0« in aller Munde. Fittkau & Maaß untersucht in diesem Zusammenhang die neuesten Trends und Entwicklungen bei den Anwendungen aus dem Web 2.0-Bereich, wie Weblogs und Social Network Sites. Die Artikel, die dem Bereich »Web 2.0« zuzuordnen sind, finden Sie auf dieser Seite.
Artikel zum Thema: Web 2.0
Praktikanten-Gerüchten zu Folge ist Twitter bei den amerikanischen Jugendlichen doch nicht so beliebt wie angenommen. Grund genug bei den mindestens wöchentlichen Twitter-Nutzern einmal nachzuschauen (rund 1.300 befragte Personen). Das Ergebnis ist eindeutig – twittern erfreut sich bei den Jungen und den jung gebliebenen über Vierzig besonderer Beliebtheit.
Die aktuelle W3B-Studie macht deutlich, dass Twitter weiterhin ein kleiner Spatz im Reich der großen Web 2.0-Tiere bleibt – kleiner, als von vielen angenommen. Viele Mikro-Blog-Nutzer arbeiten zudem in der EDV-, Medien- oder Multimediabranche.
Immerhin: Die Twitter-Zielgruppe ist zwar klein, aber fein.
Lediglich 8% der Internet-Nutzer abonnieren und lesen RSS-Feeds wöchentlich, wohingegen 71% angeben, den Dienst überhaupt nicht zu nutzen. Fast jeder Vierte (23 %) weiß nicht einmal, was sich dahinter verbirgt – unter den Frauen sind es sogar 30 %. Die Zahlen belegen deutlich, dass sich der damalige Hype RSS nicht dauerhaft durchsetzen konnte.
Private Inhalte beherrschen das Networking auf studiVZ, Facebook und Co. und sind oftmals nur unzureichend vor Neugierigen geschützt. Alle privaten Aktivitäten beeinflussen jedoch die berufliche Reputation, denn Vorgesetzte und Personalverantwortliche werfen regelmäßig einen Blick auf die persönlichen Profile. Und dessen ist sich ein Großteil der Nutzer von Social Networks noch nicht bewusst!

