Willkommen bei der W3B-Umfrage

Willkommen bei der W3B-Umfrage

Seit dem 11. April ist es wieder so weit - die 46. W3B-Umfrage hat begonnen. Alle WWW-Nutzer sind wieder eingeladen, ihre persönliche Meinung zu aktuellen Online-Themen zu äußern.

>>> Und hier geht es zum Fragebogen

Mobile First oder Customer First?

Mobile First lautet für viele das aktuelle strategische Credo – nicht nur von Branchengiganten wie Google oder Facebook. Schon längst steht das Smartphone bei der Weiterentwicklung von Internet-Angeboten im Vordergrund. Zu Recht, sind doch mittlerweile in vielen Haushalten mehr Smartphones als stationäre Computer anzutreffen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass inzwischen immer häufiger über ein Mobile Only diskutiert wird.

Mobile bei jeder dritten Kaufvorbereitung relevant

Vor diesem Hintergrund ein Blick auf die aktuelle Nutzung mobiler Geräte beim Online-Einkaufen. Ein Drittel der von W3B befragten Online-Shopper suchte vor der zuletzt durchgeführten Online-Bestellung per Smartphone nach Informationen über Dienstleistungen oder Waren. Tablets dienten ca. jedem fünften Einkäufer für die Information vor der Bestellung.

Mobile First Kauf und Kaufvorbereitung via Smartphone

Drohne, Roboter, Kofferaum? Liefertempo wichtiger als Lieferart

Der anhaltende Boom des Online-Handels lässt das Paketaufkommen seit Jahren stetig ansteigen. Angebote zur zeitnahen Lieferung – am selben oder darauffolgenden Tag – beschleunigen diese Entwicklung.
Manche Städte sehen sich von der Paketflut überfordert, da die Zustellfahrzeuge zunehmend Straßen und Innenstädte blockieren. Dies trifft auch die Kunden: Sie stehen genervt Schlange, um ihre Bestellungen aus Paketshop und Packstationenen abzuholen.

Hier sind innovative Lösungen gefragt. Einige davon befinden sich bereits in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien: Drohnen und Roboter sollen Pakete, Päckchen und Pizza im Handumdrehen zum Kunden befördern. Und smarte Ablagelösungen wie Paket-Boxen und -Butler vor der Haustür oder im Kofferraum des Besteller-Fahrzeuges sollen allzeit empfangsbereit sein.

Autonome Drohne sowie Roboter stoßen auf Ablehnung

Was denken die deutschen Internet-Nutzer über die schöne neue Lieferwelt?
Die sehr einfache Lösung einer für Zusteller zugänglichen Paketbox wird aktuell von 17% der von W3B Befragten genutzt. Interessant erscheinen sie insgesamt mehr als der Hälfte der Nutzer. Drohnen und fahrende Roboter werden von manchen als faszinierend wahrgenommen. Viele sehen sie jedoch eher skeptisch. Interessant: Die Lieferung in den Kofferraum des eigenen PKWs finden mit 10% weniger Personen interessant als die Lieferung per Drohne oder Roboter (31% bzw. 35%).

Schnelle Lieferung Drohne Roboter Kofferraumzustellung Paketbox

Der Träger einer Smartwatch ist männlich, spontan und technisch interessiert

Die Smartwatch existiert zwar schon seit den 90er Jahren, die Nachfrage nahm jedoch erst im Herbst 2014 mit der Einführung der Apple Watch stark zu. In den letzten zwei Jahren hat sich das Angebot entwickelt, die Funktionen sind umfangreich und das Werben um Käufer differenzierter geworden. Wir haben uns 2.200 Smartwatch-Besitzer einmal näher angesehen um herauszufinden, was diese von einem durchschnittlichen Internet-Nutzer unterscheidet.

Smartwatch-Besitzer: 70 % sind Männer, rund 50 % sind 30 bis 50 Jahre alt

Wie bei vielen Gadgets, technischen Spielereien mit hohem Aufmerksamkeitswert, zählen computer-affine Männer zu den frühen Käufern. So ist der Smartwatch-Besitzer überwiegend männlich (70 %) und befindet sich meist im Altersbereich zwischen 30 und 50 Jahren. Auffällig ist zudem ein deutlich höheres Einkommen.

70 % der Smartwatch-Besitzer sind Männer

Multi-Device-Nutzung steigt: Mit 3,5 Geräten im Internet unterwegs

Mit steigender Verbreitung des Smartphones nahm die Diskussion um das Thema Multi-Screen- bzw. Multi-Device-Nutzung von Websites und das dafür notwendige Responsive Design an Fahrt auf. Eine Website oder Webshop soll schließlich für jedes Gerät ein entsprechendes Design und Nutzungserlebnis bieten.

Im Durchschnitt ist ein Internet-Nutzer heute mit 3,5 Geräten online. Je die Hälfte der Internet-Nutzer sind mit einem PC, einem Smart TV oder per Tablet online. Das mobile Smartphone sowie das tendenziell stationär genutzte Laptop liegen bei über 80 %. Die Smartwatch nimmt hier mit 8 % einen kleinen, jedoch schon beachtlichen Anteil ein.

Multi-Device-Nutzung: Durchschnittlich mit 3,5 Geräten im Netz

Werden Social Bots im Bundestagswahlkampf 2017 mitmischen?

Social Bots sind in der Lage, Wahlgeschehen und -ergebnisse im Wahlkampf spürbar zu beeinflussen. Diese Vorstellung ist nicht angenehm, aber auch nicht unrealistisch. Mit ihrer Hilfe könnten sich gezielt Meinungen verbreiten oder verstärken sowie Falschmeldungen in den Umlauf bringen lassen. Im Rahmen der W3B-Studie wurden im Auftrag der Entwicklerkonferenz Developer Week (DWX) rund 1.200 deutschen Internet-Nutzer über Social Bots und deren möglichen Einfluss auf die politische Meinungsbildung im Wahlkampf befragt.

Mißtrauen der Nutzer gegenüber Social Bots ist hoch

Mehr als die Hälfte der befragten deutschen Internet-Nutzer sehen die Lage kritisch: Sie befürchten, dass nicht alle Parteien während des Bundestagswahlkampfs 2017 auf die Verwendung der Softwareroboter verzichten werden. 54 Prozent sehen sogar den Meinungsbildungsprozess in einer Demokratie gefährdet. Stimmungsmache durch die verschleiert agierenden Programme ist also für viele eine reale Gefahr. Somit ist nur folgerichtig, dass 57 Prozent der Befragten die Aussprache einiger Parteien gegen die Verwendung dieser Technologie im Bundestagswahlkampf 2017 begrüßen.

Mehrheit begrüßt Social-Bot-Verzicht im Wahlkampf, Mißtrauen groß