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Social Networks im »Reality Check«: Mehr passive als aktive Networker

Die Zugriffszahlen auf Facebook, MySpace & Co. sind auf Wachstumskurs – ebenso das Interesse der Fachwelt an Marketing- und Werbemaßnahmen in Social Networks. Viele Marketing- und Kommunikationsspezialisten sind der Meinung, dass moderne Kommunikationsstrategien ohne soziale Netzwerke nicht mehr auskommen. Grund genug Nutzer und Nutzung von Social Networks aus der Nachfragerperspektive näher zu betrachten – über 7.500 deutschsprachige Besucher von sozialen Netzwerken wurden zu diesem Zweck befragt.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Bedeutung von sozialen Netzwerken im deutschsprachigen Internet in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen ist – und dass nun offensichtlich ein Sättigungspunkt erreicht ist. Im Vergleich zum Herbst 2009 konnten sich die Nutzeranteile nicht steigern. Insgesamt besuchen heute 62% der Nutzer Social Networks; der Anteil der regelmäßigen Besucher (Nutzung mindestens einmal pro Woche) stagniert bei 35%.

Ein Drittel der Internet-Nutzer besucht Social Networks wöchentlich

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Wie sicher ist das Internet?

Anlässlich des »Safer Internet Day 2010« in dieser Woche (am 09. Februar) werfen wir einen Blick in die Daten der letzten W3B-Studien zum Thema Datensicherheit im Internet. Unter dem Motto »Think B4 U post« stand beim »Safer Internet Day« in diesem Jahr besonders der Umgang mit persönlichen Daten in der digitalen Welt im Vordergrund. Dabei stellt sich die Frage: »Wie sicher ist das Internet?«. Wir haben auch in den letzten beiden Wellen der W3B-Studie nach den größten Störfaktoren bei der Verwendung des Internet gefragt.

Etwa jeder fünfte Nutzer wertet Spam und unerwünschte E-Mails als das größte Sicherheitsproblem. Nur aufdringliche Werbung wird von den deutschsprachigen Anwendern als störender empfunden. Es folgt der mangelnde Schutz persönlicher Daten (18%). 8% bemängeln die Unsicherheit des Online-Zahlungsverkehrs.

Während die meisten Sicherheitsstörfaktoren im Jahr 2009 etwas geringer als im Vorjahr ausgeprägt sind, ist für den Aspekt »Mangelnder Schutz persönlicher Daten« eine zumindest geringe Steigerung zu verzeichnen. Vor allem die Social Networks Facebook und die Angebote der VZ-Gruppe (schuelerVZ, studiVZ und meinVZ) mussten sich im vergangenen Jahr immer wieder dem Vorwurf stellen, persönliche Daten nicht ausreichend zu schützen.

Wann überholt Facebook den deutschen Mitbewerber studiVZ?

Der Markt der Social Networks ist weiterhin in Bewegung. Das amerikanische Angebot Facebook ist inzwischen auf den zweiten Platz der Netzwerk-Angebote vorgerückt: Über ein Fünftel der regelmäßigen Social Network-Anwender nutzt Facebook wöchentlich und häufiger. Gleichzeitig stagniert die regelmäßige Nutzung von studiVZ – so die aktuellen Zahlen der W3B-Frühjahrsbefragung. Stellt sich die Frage: Wann wird Facebook den deutschen Konkurrenten studiVZ überholt haben?
Berichten zufolge soll es bereits soweit sein. Das Social Network von Mark Zuckerberg liegt nach Hochrechnungen aus dem Google Media Planer bereits im Juni 2009 vor studiVZ und Wer-kennt-wen. Mit dem Start einer deutschsprachigen Version begann Facebook im Frühjahr 2008 die Aufholjagd auf den Social Network-Markt in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

W3B28 Social Networks im Trend

Private Aktivitäten in Social Networks beeinflussen die Reputation im Berufsleben

Mit der verstärkten Nutzung von Social Networks wächst auch das Interesse von Arbeitgebern und Personalverantwortlichen an Web 2.0-Plattformen. Die Profile von Mitarbeiter und Bewerbern können oftmals einfach aufgerufen und »kontrolliert« werden. Nichtsahnende Nutzer von Social Networks (z. B. studiVZ, Wer-kennt-wen?, Facebook, MySpace, XING etc.) erleben in Bewerbungsgesprächen mitunter eine böse Überraschung, wenn sie mit – freigegebenen – privaten Angaben zur eigenen Person konfrontiert werden.
Ob die deutschsprachigen Internet-Nutzer ihre privaten Daten schützen und ob sie sich dieser »Beobachtung« bewusst sind – das wurde im Rahmen der W3B-Studie befragt.

Statements zur Nutzung von Social Networks

Mehr über die Nutzung von Social Networks ...

Social Networks werden überwiegend privat genutzt

Nur 16% aller deutschsprachigen Internet-Nutzer kennen keine Social Networks, weit über die Hälfte (57%) verwendet studiVZ, Facebook & Co. Inzwischen nutzen 28% Social Networks sogar wöchentlich und häufiger.

Nutzungsintensität von Social Networks

Im Rahmen der W3B-Studie wurden die deutschsprachigen Nutzer nach den Motiven bei der Verwendung von Social Networks befragt. Private Aktivitäten stehen dabei deutlich im Vordergrund, vor allem das Wiederfinden (66%) und Pflegen (50%) bereits bekannter Kontakte sind die Hauptmotive für die Nutzung von Social Networks.

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