Willkommen bei der W3B-Umfrage

Willkommen bei der W3B-Umfrage

Seit dem 5. Oktober ist es wieder so weit - die 47. W3B-Umfrage hat begonnen. Alle WWW-Nutzer sind wieder eingeladen, ihre persönliche Meinung zu aktuellen Online-Themen zu äußern.

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Online-Spiele auf dem Vormarsch

Computer-Spiele, die über das Internet gespielt werden, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Auf immer mehr Web Sites können Nutzer kostenfrei eine große Auswahl an Spielen vorfinden. Heute gibt fast jeder dritte Anwender (31%) an, das Internet zum Spielen zu nutzen. Vor zehn Jahren lag dieser Anteil noch bei unter 15%, bis heute hat er sich folglich mehr als verdoppelt.

Verwendungszweck des Internet für Online-Spiele

Datenschutz und Privatsphäre im Internet

Fast alle deutschsprachigen Internet-Nutzer haben schon einmal persönliche Daten im Netz preisgegeben – doch die wenigsten haben ein gutes Gefühl dabei. So das Ergebnis der aktuellen WWW-Benutzer-Analyse W3B (Erhebung April/Mai 2008), in deren Rahmen 101.926 deutschsprachige Internet-Nutzer befragt wurden.

Insgesamt 97% der Internet-Nutzer haben schon mindestens einmal einen »digitalen Fingerabdruck« im Netz hinterlassen. Diese Auskunftsfreudigkeit kommt nicht von ungefähr, vielmehr ist sie bei vielen populären Internet-Anwendungen unumgänglich. So werden die meisten Nutzerdaten beim E-Mail-Diensten wie z. B. bei Yahoo!Mail oder Google Mail (74% der Nutzer) und beim Online-Shopping (66%) hinterlassen. Auch bei Social Networks wie Facebook oder StudiVZ (28%) kommt man nicht daran vorbei, seinen Namen sowie weitere persönliche Daten preiszugeben.

Internet-Nutzer zeigen Windows Vista bisher die kalte Schulter

Das Betriebssystem Windows Vista sollte die Nachfolge von Windows XP antreten. Dies war zumindest die Vorstellung und das erklärte Ziel des Herstellers Microsoft. Doch bisher müht sich der Konzern vergeblich, die Nutzer zum Umstieg zu bewegen. Obwohl Windows Vista bereits seit Ende des Jahres 2006 verfügbar ist, bleibt Windows XP unter den aktuell benutzten Betriebssystemen unangefochten an der Spitze. Dies ist das Ergebnis der aktuellen WWW-Benutzer-Analyse W3B (Erhebung April/Mai 2008), in deren Rahmen 101.926 deutschsprachige Internet-Nutzer befragt wurden.

Mehr als drei Viertel nutzen Windows XP

Blickt man auf die aktuell installierten Betriebssysteme der deutschsprachigen Internet-Nutzern, zeigt sich die feste Position von Windows XP: Drei Viertel haben nach wie vor das mittlerweile gut sieben Jahre alte Betriebssystem auf Ihrem Rechner. Windows Vista hingegen erreicht nur einen Marktanteil von schwachen 13%. Andere Betriebssysteme spielen lediglich eine untergeordnete Rolle: So verwenden knapp 4% der Nutzer Mac OS von Apple, und immerhin fast noch 5% nutzen Windows 2000. Linux/Unix ist sogar etwas seltener installiert als Windows 98.

Produktbewertungen beeinflussen Kaufentscheidungen

Im Web 2.0 boomt der »User generated content« (UGC) – und dass nicht nur bei den unzähligen und zumeist unbedeutenden privaten Weblogs, sondern auch im Bereich E-Commerce. Immer mehr Online-Plattformen für Nutzermeinungen und -beurteilungen entstehen, auf denen Nutzer (fast) alles bewerten können, was sie käuflich erworben haben: Vom Toaster bis zur Urlaubsreise. Und die Online-Kunden machen regen Gebrauch von der Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit Waren, Dienstleistungen und Anbietern an andere Nutzer bzw. Kaufinteressenten weiterzugeben. Doch schenken potentielle Kunden diesem unkontrolliert, nicht redaktionell erstellten Content, tatsächlich Vertrauen? Die Antwort lautet: Ja! Die Bedeutsamkeit des Internet für Kaufentscheidungen wird somit weiter untermauert.

Online-Nutzer vertrauen auf Nutzer-erstellte Produktbewertungen

Das Vertrauen der Internet-Nutzer in Produktbewertungen anderer Nutzer ist erstaunlich groß, so ein Ergebnis der aktuellen W3B-Studie. Es sind jeweils über 40% der Nutzer, die Nutzer-erstellte Bewertungen zu Produkten, Hotels oder Shops vertrauen. Allein Wikipedia-Einträge erzielen mit 58% einen noch höheren Wert hinsichtlich der Glaubhaftigkeit.

Musik im Internet

Digitale Musik in Form von Musik-Files wird von der Mehrheit der Internet-Nutzer rege genutzt: Heute hören bereits mehr als 37% häufig Musikdateien via Computer. Im Gegensatz dazu ist die häufige Nutzung vom Musik-CDs rückläufig. Der Trend zeigt deutlich, dass Nutzung Musikdateien sowie von Musik-CDs nahezu gleich zieht.

Meidennutzungsverhalten im Trend

Internet-Musikshops profitieren von steigender Zahlungsbereitschaft

Die Zahlungsbereitschaft für Musik-Downloads ist höher als jemals zuvor. Währen im Frühjahr 2004 noch etwa 24% der Internet-Nutzer bereit waren für Musik-Downloads zu zahlen, sind es heute bereits 34%. 

Zahlungsbereitschaft für Musik-Downloads

Die Internet-Nutzer, die bereit sind für Musikdateien Geld zu bezahlen unterscheiden sich von der Internet-Gesamtnutzerschaft hinsichtlich verschiedener Merkmale. Dazu gehört beispielsweise die Geschlechterverteilung. Männer sind eher bereit für Musik im Internet zu bezahlen als Frauen. Außerdem scheint sich ein Zusammenhang zum höheren Schulabschluss abzuzeichnen, so dass Nutzer, die ein Abitur (oder vergleichbaren Abschluss) vorweisen, auch eher die Bereitschaft haben für Musikdateien zu zahlen.

Nutzer, die bereit sind für Musik-Inhalte zu zahlen