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	<title>w3b.org&#187; w3b.org &#8211; Parteien</title>
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	<description>Aktuelle Internettrends - Neueste Ergebnisse der WWW-Benutzeranalyse W3B</description>
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		<title>Nur wenige wollen Wahl-Weblogs</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 07:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>W3B-Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nutzerverhalten]]></category>
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		<description><![CDATA[Weblogs zählen zu den beliebtesten Web 2.0-Angeboten im Internet. Die Möglichkeit, via Internet-Tagebuch Einblicke in das Leben anderer Internet-Nutzer zu gewinnen, finden viele Internet-Nutzer spannend. Allerdings gilt das Interesse dabei vor allem den Erlebnissen von Privatpersonen - und weniger denen von Politikern. Obwohl viele Parteien im aktuellen Wahlkampf auch im Web 2.0 aktiv sind: Nach den Resultaten der W3B-Studie deutet wenig darauf hin, dass Politik-Weblogs in diesem Wahlkampf große Besucherzahlen anlocken können. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit über 80% Bekanntheitsgrad in der Internet-Gesamtnutzerschaft gehören Weblogs mittlerweile zum Inventar des Web 2.0, so das Ergebnis der W3B-Studie. Jeder zweite deutschsprachige Online-Nutzer gibt an, Weblogs zumindest gelegentlich zu besuchen. Ungefähr jeder Vierte liest einmal im Monat Weblog-Einträge. Zum Kreis der aktiven, wöchentlichen Weblog-Besucher zählen immerhin 15%. </p>
<p>Deutlich geringer fällt erwartungsgemäß der Anteil der Nutzer aus, die nicht allein Weblog-Texte lesen, sondern auch selbst welche verfassen: Jeder fünfte Internet-Nutzer schreibt nach eigenen Angaben gelegentlich Weblog-Einträge. 8% tun dies mindestens einmal pro Monat. Lediglich 4% sind so aktiv dabei, dass sie jede Woche einmal etwas in ein Weblog schreiben.</p>
<p><img src="http://www.w3b.org/charts/w3b28_weblog_nutzung.jpg" alt="W3B28 Weblog Nutzung" title="W3B28 Weblog Nutzung" width="560" height="350" class="alignnone size-full wp-image-650" /><br />
<span id="more-649"></span></p>
<p><strong>Tagebuch-, Reise und Foto-Weblogs deutlich attraktiver als Wahlblogs</strong><br />
Aus Sicht der Weblog-Besucher sind solche Blogs am interessantesten, die Einblicke in das Leben anderer Internet-Nutzer bieten: So wird die Liste der beliebtesten Weblog-Typen ganz klar von Tagebüchern und Erlebnisberichten mit über 40% der Nennungen angeführt. Mit deutlichem Abstand folgen Fotoblogs und Reiseblogs mit je ca. 30%. Weblogs die vorwiegend aus Videobeiträgen bestehen, sog. Vlogs, werden immerhin noch von jedem vierten Weblog-User besucht. </p>
<p>Das Schlusslicht des Ranking bilden die Wahlblogs. Hierzu zählen Blogs, die sich mit einer speziellen politischen Wahl (z.B. der Bundestagswahl) befassen. Im Gegensatz zu privaten Weblogs werden sie häufig nicht von einem einzelnen Politiker betrieben, sondern von einem Autorenteam. Das Interesse der deutschen Internet-Nutzer, Weblogs dieser Art zu besuchen, scheint sehr verhalten: Weniger als 5% der Weblog-Besucher geben an, Wahlblogs zu nutzen. Während unter den männlichen Bloggern immerhin noch 6% zu den Wahlblog-Besuchern zählen, sind es unter den Frauen nur 3%.</p>
<p><img src="http://www.w3b.org/charts/w3b28_weblog_arten.jpg" alt="W3B28 Weblog Arten" title="W3B28 Weblog Arten" width="560" height="350" class="alignnone size-full wp-image-651" /></p>
<p><strong>Weblogs werden als politische Informationsquelle kaum wahrgenommen</strong><br />
Dass Politik-Weblogs auf wenig Begeisterung stoßen, zeigt auch ein weiteres Ergebnis der W3B-Studie: Befragt nach den wichtigsten politischen Informationsquellen im Internet, landen Weblogs erneut auf den unteren Rängen. Während sich jeder zweite Politik-interessierte Internet-Nutzer in Online-Magazinen und -Zeitungen über politische Themen informiert, nennen lediglich 5% Weblogs als politische Informationsquelle.</p>
<p><img src="http://www.w3b.org/charts/w3b28_weblog_politik.jpg" alt="W3B28 Weblogs Politik" title="W3B28 Weblogs Politik" width="560" height="350" class="alignnone size-full wp-image-652" /></p>
<p>Es bleibt abzuwarten, ob die zahlreichen Online-Specials zum Wahlkampf 2009 mehr Internet-Nutzer mobilisieren können, auch Wahl-Weblogs zu besuchen. Höchst erfolgreich war kürzlich das TV-Duell der Kanzlerkandidaten, welches als Stream via Internet abrufbar war &#8211; möglicherweise sind große Online-Events dieser Art ja in der Lage, nennenswerte Besucherströme zu den Wahl-Weblogs weiterzuleiten.</p>
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		<title>Viele Wahlentscheidungen fallen im Netz &#8211; Partei-Web Sites haben Aufholbedarf</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 09:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>W3B-Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nutzerverhalten]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Startschuss für das Super-Wahljahr 2009 ist gefallen. Mit Spannung wird erwartet, ob man in Deutschland an die Online-Wahlerfolge des amerikanischen Präsidenten anknüpfen kann. Die aktuelle W3B-Studie zeigt, dass das Internet für seine Nutzer als politische Informationsquelle von größter Bedeutung ist. Allerdings werden zur Zeit die meisten politischen Informationen auf Medien-Web Sites gesucht. Die Internetseiten von Parteien und Regierung spielen dagegen (noch) eine sehr untergeordnete Rolle. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Internet ist zentrale Quelle für politische Informationen</strong><br />
Beachtliche zwei Drittel (66%) der deutschen wahlberechtigten Online-Nutzer setzen das Internet heute ein, um sich über Politik zu informieren, so ein Ergebnis der aktuellen W3B-Studie vom April/Mai 2009. Somit liegt das Internet für seine Nutzer als politische Informationsquelle auf Platz zwei gleich hinter dem Fernsehen (76%). Es wird demnach als wichtiger eingestuft als Radio und Zeitschriften/Magazine, die auf Platz drei und vier folgen.</p>
<img src="http://www.w3b.org/charts/w3b28_infoquellen_wahljahr.jpg" alt="Online-Informationsquellen im Wahljahr 2009" title="Online-Informationsquellen im Wahljahr 2009" width="560" height="350" class="size-full wp-image-546" />
<p>Das Internet wird vor allem von Männern sowie von potentiellen Wählern der FDP als geeignete Quelle für politische Informationen angesehen. Lediglich 4% der deutschen Internet-Nutzer im Alter ab 18 Jahre informieren sich nach eigenen Angaben gar nicht über Politik.<span id="more-539"></span></p>
<p>Das Potential des Internet als Medium für den Wahlkampf ist enorm. Jeder dritte deutsche Internet-Nutzer (33%) gibt an, dass er im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl das Internet einsetzen wird, um sich über Parteien bzw. Parteiprogramme zu informieren. Fast jeder Vierte (24%) will versuchen, via Internet detaillierte, persönliche Informationen über Politiker zu erhalten. Immerhin jeder Zehnte (10%) geht davon aus, dass das Internet einen wesentlichen Einfluss auf seine Wahlentscheidung haben wird.</p>
<p><strong>Web Sites von Parteien spielen eine untergeordnete Rolle</strong><br />
Ob die großen deutschen Parteien dieses Potential für sich erschließen können, werden die kommenden Monate zeigen. Erklärtes Ziel ist dies in jedem Fall für viele Parteien. Sie haben bereits ihre Verantwortlichen in die USA entsandt, um das amerikanische Wahlkampfvorbild eingehend zu untersuchen und ihre Online-Auftritte entsprechend überarbeiten zu lassen. Die Resultate sind bereits online zu besichtigen, z. B. unter <a href="http://www.cdu.de">cdu.de</a>, <a href="http://my.fdp.de">my.fdp.de</a> oder <a href="http://www.wahlkampf09.de">Wahlkampf09.de</a>.</p>
<p>Doch die Macher von politischen Online-Nachrichten sind zur Zeit noch ganz klar die Medien. Mit großem Abstand führen Web Sites von Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehsendern die Rangliste der meistgenutzten Internet-Informationsquellen an: Jeder zweite wahlberechtigte WWW-Nutzer, der im Internet politische Informationen sucht, setzt Online-Angebote von Zeitungen und Zeitschriften ein. Die Web Sites der verschiedenen Fernsehanstalten werden von 20% bis 40% der Nutzer besucht. Im Vergleich dazu haben die Internet-Auftritte der deutschen Parteien noch großen Aufholbedarf: Lediglich jeder zehnte wahlberechtigte deutsche Internet-Nutzer gibt an, Partei-Web Sites als politische Informationsquelle zu nutzen. Gleiches gilt für die Internet-Seiten der Bundesregierung, die von nur 12% frequentiert werden.</p>
<img src="http://www.w3b.org/charts/w3b28_websites_wahljahr.jpg" alt="Besuch von Web Sites zu den Wahlen im Jahr 2009" title="Besuch von Web Sites zu den Wahlen im Jahr 2009" width="560" height="350" class="size-full wp-image-547" />
<p>Bis heute konnten sich auch Web 2.0-Angebote wie Weblogs, Social Networks und Video Communites noch keine nennenswerte Position in der politischen Online-Landschaft erobern: Nur jeder zwanzigste Nutzer verwendet diese als Informationsquelle zum Thema Politik. Ganz abgeschlagen am Ende des Rankings finden sich Mikro-Blogs wie Twitter mit nur 1% Nutzung.</p>
<p>Zum heutigen Zeitpunkt deutet somit vieles darauf hin, dass das deutsche Internet für einen »Wahlkampf à la Oabama« noch nicht bereit ist. Insbesondere die Erfolge der Web 2.0- Aktionen und des Twitter-Accounts von Barack Obama werden kaum kopierbar sein. Ob es den großen deutschen Parteien dennoch gelingt, ihren Internet-Wahlkampf erfolgreich zu gestalten, wird sehr stark davon abhängen, ob die Online-Kommunikation an die speziellen Informationsverhaltensweisen und -bedürfnisse der Wähler angepasst werden. Die W3B-Studie zeigt, dass die Nutzung der verschiedenen politischen Online-Informationsquellen sehr zielgruppenabhängig ist. Dabei spielen nicht allein demographische Merkmale eine Rolle, sondern auch die Parteipräferenz: So besuchen unter den potentiellen Wählern der SPD 30% Partei-Web Sites. Bei den FDP-Wählern sind dies 18%, beim Bündnis 90/Die Grünen 13% &#8211; und bei den Wählern von CDU/CDU lediglich 7%.</p>
<p><strong>Großes Potential für Online-Wahlwerbung</strong><br />
In jedem Fall könnte sich der Aufwand der Parteien für Online-Wahlwerbung lohnen: Die W3B-Studie zeigt, dass sich immerhin noch über ein Drittel der Internet-Nutzer nicht entschieden hat, welcher Partei sie bei der Bundestagswahl seine Stimme geben möchte. Insbesonde unter den Internet-nutzenden Frauen finden sich noch viele Unentschlossene &#8211; und somit großes Potential für die Parteien, Wähler/innen im Netz zu gewinnen.</p>
<img src="http://www.w3b.org/charts/w3b28_praeferenz_wahljahr.jpg" alt="Mehrheit noch unentschieden" title="w3b28_praeferenz_wahljahr" width="560" height="350" class="size-full wp-image-543" />
<img src="http://www.w3b.org/charts/w3b28_sonntagsfrage_wahljahr.jpg" alt="Sonntagsfrage im Wahljahr 2009" title="w3b28_sonntagsfrage_wahljahr" width="560" height="350" class="size-full wp-image-544" />
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