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	<title>w3b.org &#187; w3b.org &#8211; Online-Information</title>
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	<description>Aktuelle Internettrends - Neueste Ergebnisse der WWW-Benutzeranalyse W3B</description>
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		<title>Gebremste Reiselust bei den Internet-Nutzern</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 08:13:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>W3B-Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nutzerverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Buchung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Information]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn alle deutschen Bundesländer Sommerferien haben, schlägt die Wirtschaftskrise in diesem Jahr auf die Urlaubsstimmung. Auch bei den deutschsprachigen Internet-Nutzern ist die Reiselust gebremst, das zeigen die Zahlen der aktuellen W3B-Studie »Reisen im Internet«.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wirtschaftskrise macht offensichtlich auch vor den Reiseplänen der deutschsprachigen Internet-Nutzer nicht halt. Fittkau &#038; Maaß untersuchte im Rahmen der aktuellen W3B-Studie das Reiseverhalten der Onliner &#8211; und fand dabei heraus, dass sich die Nutzer bei ihren Reise-Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückhaltender zeigen.</p>
<p>So gab im April/Mai 2009 fast jeder zweite Internet-Nutzer an, dass er für Reisen in den kommenden zwölf Monaten entweder gar nichts oder zumindest weniger Geld ausgeben wird als im Vorjahr. Nur 16% der Internet-Nutzer wollen in diesem Jahr mehr Geld in ihre Reisevorhaben investieren als im vorigen Jahr. </p>
<p>Vor einem Jahr, im Frühjahr 2008, waren die Internet-Nutzer in punkto Reisen noch deutlich ausgabefreudiger: Damals wollte immerhin mehr als jeder fünfte Nutzer sein Reisebudget im Vergleich zum Vorjahr erhöhen. Lediglich gut 42% zählten zum Kreis derjenigen, die weniger oder gar nichts ausgeben wollen.</p>
<p><img src="http://www.w3b.org/charts/w3b28_reisen_kauflust.jpg" alt="W3B28 Reisen Kauflust" title="W3B28 Reisen Kauflust" width="560" height="350" class="alignnone size-full wp-image-616" /><span id="more-615"></span></p>
<p>Mit der Ausgabebereitschaft ist auch das generelle Online-Buchungsinteresse rückläufig. So geben heute nur noch 42% der deutschsprachigen Internet-Nutzer an, dass Sie gerne via Internet Reisen buchen möchten. Im vorigen Jahr waren dies noch 45%.</p>
<p>Dementsprechend stagniert auch der Anteil der Internet-Nutzer, die bis dato schon Reisen im Internet gebucht haben. Hier sind im Vergleich zum Vorjahr keine Zuwächse zu verzeichnen. Der Anteil der Nutzerschaft, die bereits Online-Reisebuchungserfahrung haben, liegt unverändert bei einem Drittel.</p>
<p><img src="http://www.w3b.org/charts/w3b28_reisen_trendverlauf.jpg" alt="W3B28 Reisen Trendverlauf" title="W3B28 Reisen Trendverlauf" width="560" height="350" class="alignnone size-full wp-image-617" /></p>
<p>Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass aus Nutzersicht die wichtigste Anforderung an Reise-Web Sites »günstige Preise der Reisen« sind. Dieses Kriterium rangiert zur Zeit im Ranking der Nutzeranforderungen mit über 70% auf Platz eins, noch vor der Sicherheit von Daten und Zahlungsverkehr sowie detaillierten Informationen über die Reiseangebote (je 65% der Nennungen).</p>
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		<title>Viele Wahlentscheidungen fallen im Netz &#8211; Partei-Web Sites haben Aufholbedarf</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 09:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>W3B-Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nutzerverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahljahr]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Startschuss für das Super-Wahljahr 2009 ist gefallen. Mit Spannung wird erwartet, ob man in Deutschland an die Online-Wahlerfolge des amerikanischen Präsidenten anknüpfen kann. Die aktuelle W3B-Studie zeigt, dass das Internet für seine Nutzer als politische Informationsquelle von größter Bedeutung ist. Allerdings werden zur Zeit die meisten politischen Informationen auf Medien-Web Sites gesucht. Die Internetseiten von Parteien und Regierung spielen dagegen (noch) eine sehr untergeordnete Rolle. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Internet ist zentrale Quelle für politische Informationen</strong><br />
Beachtliche zwei Drittel (66%) der deutschen wahlberechtigten Online-Nutzer setzen das Internet heute ein, um sich über Politik zu informieren, so ein Ergebnis der aktuellen W3B-Studie vom April/Mai 2009. Somit liegt das Internet für seine Nutzer als politische Informationsquelle auf Platz zwei gleich hinter dem Fernsehen (76%). Es wird demnach als wichtiger eingestuft als Radio und Zeitschriften/Magazine, die auf Platz drei und vier folgen.</p>
<img src="http://www.w3b.org/charts/w3b28_infoquellen_wahljahr.jpg" alt="Online-Informationsquellen im Wahljahr 2009" title="Online-Informationsquellen im Wahljahr 2009" width="560" height="350" class="size-full wp-image-546" />
<p>Das Internet wird vor allem von Männern sowie von potentiellen Wählern der FDP als geeignete Quelle für politische Informationen angesehen. Lediglich 4% der deutschen Internet-Nutzer im Alter ab 18 Jahre informieren sich nach eigenen Angaben gar nicht über Politik.<span id="more-539"></span></p>
<p>Das Potential des Internet als Medium für den Wahlkampf ist enorm. Jeder dritte deutsche Internet-Nutzer (33%) gibt an, dass er im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl das Internet einsetzen wird, um sich über Parteien bzw. Parteiprogramme zu informieren. Fast jeder Vierte (24%) will versuchen, via Internet detaillierte, persönliche Informationen über Politiker zu erhalten. Immerhin jeder Zehnte (10%) geht davon aus, dass das Internet einen wesentlichen Einfluss auf seine Wahlentscheidung haben wird.</p>
<p><strong>Web Sites von Parteien spielen eine untergeordnete Rolle</strong><br />
Ob die großen deutschen Parteien dieses Potential für sich erschließen können, werden die kommenden Monate zeigen. Erklärtes Ziel ist dies in jedem Fall für viele Parteien. Sie haben bereits ihre Verantwortlichen in die USA entsandt, um das amerikanische Wahlkampfvorbild eingehend zu untersuchen und ihre Online-Auftritte entsprechend überarbeiten zu lassen. Die Resultate sind bereits online zu besichtigen, z. B. unter <a href="http://www.cdu.de">cdu.de</a>, <a href="http://my.fdp.de">my.fdp.de</a> oder <a href="http://www.wahlkampf09.de">Wahlkampf09.de</a>.</p>
<p>Doch die Macher von politischen Online-Nachrichten sind zur Zeit noch ganz klar die Medien. Mit großem Abstand führen Web Sites von Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehsendern die Rangliste der meistgenutzten Internet-Informationsquellen an: Jeder zweite wahlberechtigte WWW-Nutzer, der im Internet politische Informationen sucht, setzt Online-Angebote von Zeitungen und Zeitschriften ein. Die Web Sites der verschiedenen Fernsehanstalten werden von 20% bis 40% der Nutzer besucht. Im Vergleich dazu haben die Internet-Auftritte der deutschen Parteien noch großen Aufholbedarf: Lediglich jeder zehnte wahlberechtigte deutsche Internet-Nutzer gibt an, Partei-Web Sites als politische Informationsquelle zu nutzen. Gleiches gilt für die Internet-Seiten der Bundesregierung, die von nur 12% frequentiert werden.</p>
<img src="http://www.w3b.org/charts/w3b28_websites_wahljahr.jpg" alt="Besuch von Web Sites zu den Wahlen im Jahr 2009" title="Besuch von Web Sites zu den Wahlen im Jahr 2009" width="560" height="350" class="size-full wp-image-547" />
<p>Bis heute konnten sich auch Web 2.0-Angebote wie Weblogs, Social Networks und Video Communites noch keine nennenswerte Position in der politischen Online-Landschaft erobern: Nur jeder zwanzigste Nutzer verwendet diese als Informationsquelle zum Thema Politik. Ganz abgeschlagen am Ende des Rankings finden sich Mikro-Blogs wie Twitter mit nur 1% Nutzung.</p>
<p>Zum heutigen Zeitpunkt deutet somit vieles darauf hin, dass das deutsche Internet für einen »Wahlkampf à la Oabama« noch nicht bereit ist. Insbesondere die Erfolge der Web 2.0- Aktionen und des Twitter-Accounts von Barack Obama werden kaum kopierbar sein. Ob es den großen deutschen Parteien dennoch gelingt, ihren Internet-Wahlkampf erfolgreich zu gestalten, wird sehr stark davon abhängen, ob die Online-Kommunikation an die speziellen Informationsverhaltensweisen und -bedürfnisse der Wähler angepasst werden. Die W3B-Studie zeigt, dass die Nutzung der verschiedenen politischen Online-Informationsquellen sehr zielgruppenabhängig ist. Dabei spielen nicht allein demographische Merkmale eine Rolle, sondern auch die Parteipräferenz: So besuchen unter den potentiellen Wählern der SPD 30% Partei-Web Sites. Bei den FDP-Wählern sind dies 18%, beim Bündnis 90/Die Grünen 13% &#8211; und bei den Wählern von CDU/CDU lediglich 7%.</p>
<p><strong>Großes Potential für Online-Wahlwerbung</strong><br />
In jedem Fall könnte sich der Aufwand der Parteien für Online-Wahlwerbung lohnen: Die W3B-Studie zeigt, dass sich immerhin noch über ein Drittel der Internet-Nutzer nicht entschieden hat, welcher Partei sie bei der Bundestagswahl seine Stimme geben möchte. Insbesonde unter den Internet-nutzenden Frauen finden sich noch viele Unentschlossene &#8211; und somit großes Potential für die Parteien, Wähler/innen im Netz zu gewinnen.</p>
<img src="http://www.w3b.org/charts/w3b28_praeferenz_wahljahr.jpg" alt="Mehrheit noch unentschieden" title="w3b28_praeferenz_wahljahr" width="560" height="350" class="size-full wp-image-543" />
<img src="http://www.w3b.org/charts/w3b28_sonntagsfrage_wahljahr.jpg" alt="Sonntagsfrage im Wahljahr 2009" title="w3b28_sonntagsfrage_wahljahr" width="560" height="350" class="size-full wp-image-544" />
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