Willkommen bei der W3B-Umfrage

Willkommen bei der W3B-Umfrage

Vom Anfang Oktober 2017 war es wieder so weit - die 45. W3B-Umfrage wurde durchgeführt. Alle WWW-Nutzer waren wieder eingeladen, ihre persönliche Meinung zu aktuellen Online-Themen zu äußern.

Aktuell laufen nocht die letzten Fragebogen ein.

Nutzung von Micro-Blogging-Diensten wie Twitter und Jaiku

Micro-Blogging-Dienste wie Twitter oder Jaiku sind zu Jahresbeginn in aller Munde. Barack Obama hat seinen Wahlkampf mit einem eigenen Twitter-Account bestritten und seine Amtsvereidigung wurde mit den Twitter-Diensten von Hunderten von Micro-Bloggern verfolgt und kommentiert. Die Nachricht von einer Notlandung eines Airbus auf dem New Yorker Hudson River wurde durch einen Twitterer in alle Welt getragen. Sind Twitter, Jaiku und Co. der nächste große Internet-Hype?

Nutzer können beim Micro-Blogging SMS-ähnliche Kurznachrichten veröffentlichen und sie ihren Lesern bereit stellen. Damit können die Anwender befreundete Nutzer (die »Follower« der eigenen Nachrichten) auf dem Laufenden halten. Twitter und Jaiku sind zur Zeit die populärsten Anbieter des Micro-Bloggings – mit Pownce hat im Dezember 2008 ein großer Anbieter seinen Dienst beendet. Micro-Blogging wird zunehmend auch in bestehende Web 2.0-Angebote eingebaut. So kann zum Beispiel bei XING, Facebook und studiVZ inzwischen eine so genannte »Statusmeldung« verfasst werden – ein Dienst der Twitter & Co. recht nahe kommt.

Bereits im Frühjahr 2008 wurde durch Fittkau & Maaß die Bekanntheit und Nutzung von Micro-Blogging-Diensten im deutschsprachigen Raum analysiert. Das Ergebnis: Nur jeder fünfte Internet-Anwender kennt Micro-Blogging-Dienste wie Twitter und Jaiku, nur etwa 2% der Befragten geben an, selbst solche Services zu nutzen.

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Browserwatch: Stolpert der Internet Explorer über Firefox?

Jahrelang schien die Führungsrolle von Microsofts Web Browser unantastbar. Bis Ende 2004 waren die Nutzeranteile des Internet Explorer Jahr für Jahr auf schließlich über 90% gestiegen – somit surfte damals fast jeder Internet-Nutzer mit dem Internet Explorer durchs Netz.

Diese Entwicklung fand 2005 ein jähes Ende. Das Erscheinen der 1.0-Version des Firefox läutete die Trendwende ein. Seitdem gewinnt Firefox kontinuierlich neue Nutzer. Ende 2008 hat der Browser bereits einen Marktanteil von 39% erreicht. Zwar kann sich der Internet Explorer aktuell noch als meistgenutzter Web Browser behaupten, kommt jedoch in der neuesten W3B-Erhebung nur noch auf einen Nutzeranteil von 54%. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Firefox die Spitzenposition unter den Browsern einnimmt.

W3B27 Browser Verlauf

Weihnachts-Shopping im Internet

Wie alle Jahre wieder, wird es nun in der E-Commerce-Welt wieder spannend: Wie wird das Online-Weihnachtsgeschäft ausfallen? Steigt der Spaß am virtuellen Weihnachtseinkauf weiter an? Oder bekommt die Einkaufslust durch die Wirtschaftskrise einen Dämpfer?
W3B befragte in der Herbstumfrage über 25.000 deutschsprachige Internet-Nutzer nach ihren Internet-Nutzungsplänen in der Vorweihnachtszeit.

In den Vorjahren war das Weihnachts-Shopping im Internet immer für eine Erfolgsmeldung gut. Sechs Jahre lang stieg der Anteil der Nutzer, die ihre Weihnachtsgeschenke online einkaufen wollen, kontinuierlich an. Und nie blieb es bei den Online-Einkaufsplänen der Nutzer beim guten Vorsatz – vielmehr wurden diese tatsächlich auch in die Tat umgesetzt! Jahr für Jahr haben de facto sogar mehr Nutzer online Geschenke eingekauft als ursprünglich geplant.

In diesem Jahr deutet sich erstmals eine Trendwende an. Nach den neuen W3B-Ergebnissen scheint die Stimmung etwas gedrückt: Im Vergleich zum Vorjahr planen weniger Nutzer den Online-Einkauf von Weihnachtsgeschenken. In der Zeit von 2001 bis 2007 war der Anteil der Nutzer mit Online-Weihnachtsgeschenkkaufplänen von ursprünglich knapp einem Drittel auf zuletzt über die Hälfte der Nutzer gestiegen. Nun, im Jahr 2008, fiel der Wert erstmals um drei Prozentpunke zurück.
Verlauf der geplanten und tatsächlichen Einkäufe von Weihnachtsgeschenken im Internet

Googlewatch – ist Größe gefährlich?

Die Google-Erfolgsgeschichte spricht für sich. Seit Jahren vermeldet das Unternehmen einen Erfolg nach dem anderen, das Wachstum ist nicht zu bremsen. Längst ist Google dabei über die reine Internet-Suche hinausgewachsen. Das Paket der heute verfügbaren Google-Anwendungen bietet für jeden Internet-Nutzer ein umfassendes »Rundrum-Sorglos-Paket« für seine Online-Bedürfnisse: Mit Services zu Online-Suche, Unterhaltung, E-Mail, Nachrichten, Produktrecherchen, Einkaufen, Büroanwendungen, Straßenkarten u. v. m. führt kaum noch ein Weg an Google vorbei.
Ranking der wichtigsten Google-Anwendungen
Der Blick auf das Ranking der bekanntesten Anwendungen des »Googleversums« ist beeindruckend: Der Bekanntheitsgrad der Google Websuche liegt in der deutschsprachigen Internet-Nutzerschaft praktisch bei einhundert Prozent. Und fast jeder Nutzer (immerhin über 90%) setzt mindestens einmal pro Monat die Google Websuche aktiv ein.

Browserwatch: Internet Explorer dominiert, Firefox holt auf

Nach den jahrelangen Zuwächsen beim Internet Explorer hat sich der Trend mit der 1.0-Version von Firefox im Herbst 2005 umgekehrt: Firefox gewinnt kontinuierlich und erreicht im Mai 2008 einen Marktanteil von 35,3%.

Interessant ist, daß diese Verteilung der von Herbst 1999 sehr ähnlich ist – damals hat es mit dem Internet Explorer (59,2%) und Netscape (40,0%) nur zwei wirkliche Wettbewerber gegeben (Andere 0,7%). Derzeit behaupten die Alternativen zum Marktführer Internet Explorer einen Anteil von 41,2%.

Kann der Internet-Explorer 7.0 das firefox-Wachstum stoppen