Willkommen bei der W3B-Umfrage

Vom Anfang Oktober bis Ende November 2016 war es wieder so weit - die 43. W3B-Umfrage wurde durchgeführt. Alle WWW-Nutzer waren wieder eingeladen, ihre persönliche Meinung zu aktuellen Online-Themen zu äußern.

Die Gewinner wurden Mitte Dezember benachrichtigt.

Weihnachts-Shopping im Internet

Wie alle Jahre wieder, wird es nun in der E-Commerce-Welt wieder spannend: Wie wird das Online-Weihnachtsgeschäft ausfallen? Steigt der Spaß am virtuellen Weihnachtseinkauf weiter an? Oder bekommt die Einkaufslust durch die Wirtschaftskrise einen Dämpfer?
W3B befragte in der Herbstumfrage über 25.000 deutschsprachige Internet-Nutzer nach ihren Internet-Nutzungsplänen in der Vorweihnachtszeit.

In den Vorjahren war das Weihnachts-Shopping im Internet immer für eine Erfolgsmeldung gut. Sechs Jahre lang stieg der Anteil der Nutzer, die ihre Weihnachtsgeschenke online einkaufen wollen, kontinuierlich an. Und nie blieb es bei den Online-Einkaufsplänen der Nutzer beim guten Vorsatz – vielmehr wurden diese tatsächlich auch in die Tat umgesetzt! Jahr für Jahr haben de facto sogar mehr Nutzer online Geschenke eingekauft als ursprünglich geplant.

In diesem Jahr deutet sich erstmals eine Trendwende an. Nach den neuen W3B-Ergebnissen scheint die Stimmung etwas gedrückt: Im Vergleich zum Vorjahr planen weniger Nutzer den Online-Einkauf von Weihnachtsgeschenken. In der Zeit von 2001 bis 2007 war der Anteil der Nutzer mit Online-Weihnachtsgeschenkkaufplänen von ursprünglich knapp einem Drittel auf zuletzt über die Hälfte der Nutzer gestiegen. Nun, im Jahr 2008, fiel der Wert erstmals um drei Prozentpunke zurück.
Verlauf der geplanten und tatsächlichen Einkäufe von Weihnachtsgeschenken im Internet

Googlewatch – ist Größe gefährlich?

Die Google-Erfolgsgeschichte spricht für sich. Seit Jahren vermeldet das Unternehmen einen Erfolg nach dem anderen, das Wachstum ist nicht zu bremsen. Längst ist Google dabei über die reine Internet-Suche hinausgewachsen. Das Paket der heute verfügbaren Google-Anwendungen bietet für jeden Internet-Nutzer ein umfassendes »Rundrum-Sorglos-Paket« für seine Online-Bedürfnisse: Mit Services zu Online-Suche, Unterhaltung, E-Mail, Nachrichten, Produktrecherchen, Einkaufen, Büroanwendungen, Straßenkarten u. v. m. führt kaum noch ein Weg an Google vorbei.
Ranking der wichtigsten Google-Anwendungen
Der Blick auf das Ranking der bekanntesten Anwendungen des »Googleversums« ist beeindruckend: Der Bekanntheitsgrad der Google Websuche liegt in der deutschsprachigen Internet-Nutzerschaft praktisch bei einhundert Prozent. Und fast jeder Nutzer (immerhin über 90%) setzt mindestens einmal pro Monat die Google Websuche aktiv ein.

Browserwatch: Internet Explorer dominiert, Firefox holt auf

Nach den jahrelangen Zuwächsen beim Internet Explorer hat sich der Trend mit der 1.0-Version von Firefox im Herbst 2005 umgekehrt: Firefox gewinnt kontinuierlich und erreicht im Mai 2008 einen Marktanteil von 35,3%.

Interessant ist, daß diese Verteilung der von Herbst 1999 sehr ähnlich ist – damals hat es mit dem Internet Explorer (59,2%) und Netscape (40,0%) nur zwei wirkliche Wettbewerber gegeben (Andere 0,7%). Derzeit behaupten die Alternativen zum Marktführer Internet Explorer einen Anteil von 41,2%.

Kann der Internet-Explorer 7.0 das firefox-Wachstum stoppen

Online-Spiele auf dem Vormarsch

Computer-Spiele, die über das Internet gespielt werden, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Auf immer mehr Web Sites können Nutzer kostenfrei eine große Auswahl an Spielen vorfinden. Heute gibt fast jeder dritte Anwender (31%) an, das Internet zum Spielen zu nutzen. Vor zehn Jahren lag dieser Anteil noch bei unter 15%, bis heute hat er sich folglich mehr als verdoppelt.

Verwendungszweck des Internet für Online-Spiele

Datenschutz und Privatsphäre im Internet

Fast alle deutschsprachigen Internet-Nutzer haben schon einmal persönliche Daten im Netz preisgegeben – doch die wenigsten haben ein gutes Gefühl dabei. So das Ergebnis der aktuellen WWW-Benutzer-Analyse W3B (Erhebung April/Mai 2008), in deren Rahmen 101.926 deutschsprachige Internet-Nutzer befragt wurden.

Insgesamt 97% der Internet-Nutzer haben schon mindestens einmal einen »digitalen Fingerabdruck« im Netz hinterlassen. Diese Auskunftsfreudigkeit kommt nicht von ungefähr, vielmehr ist sie bei vielen populären Internet-Anwendungen unumgänglich. So werden die meisten Nutzerdaten beim E-Mail-Diensten wie z. B. bei Yahoo!Mail oder Google Mail (74% der Nutzer) und beim Online-Shopping (66%) hinterlassen. Auch bei Social Networks wie Facebook oder StudiVZ (28%) kommt man nicht daran vorbei, seinen Namen sowie weitere persönliche Daten preiszugeben.