Wenn alle deutschen Bundesländer Sommerferien haben, schlägt die Wirtschaftskrise in diesem Jahr auf die Urlaubsstimmung. Auch bei den deutschsprachigen Internet-Nutzern ist die Reiselust gebremst, das zeigen die Zahlen der aktuellen W3B-Studie »Reisen im Internet«.
Nutzerverhalten
Das Internet ist für seine Nutzer ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens! Noch nie wurde so häufig und so lange gesurft wie heute. Die Artikel, die dem Bereich »Nutzerverhalten« zuzuordnen sind, finden Sie auf dieser Seite.
Artikel zum Thema: Nutzerverhalten
Obwohl Internet-Einkaufen in Deutschland heute längst zum Alltag gehört, ist sie noch nicht verschwunden: die Angst der Online-Nutzer vor dem Datenklau.
Fittkau & Maaß zeigt in der aktuellen W3B-Studie »Electronic Commerce im WWW«, dass Datenschutzbedenken noch immer ein ernsthaftes Problem für das Online-Shopping darstellen.
Längst hat das massenweise Aussenden unerwünschter Werbe-E-Mails, bekannt als »Spam« das Maß des Erträglichen überschritten. Dies hat mittlerweile erhebliche Auswirkungen darauf, wie Nutzer mit Werbe-E-Mails umgehen – mit unerwünschten wie auch mit erwünschten bzw. selbst bestellten. So differenzieren die Internet-Nutzer inzwischen ganz klar zwischen erwünschten und unerwünschten Werbe-Mails: Während abonnierte Newsletter von über 64% der Internet-Nutzer gelesen werden, beträgt die Leseqoute bei Spam-Mails weniger als 6%.
Der Startschuss für das Super-Wahljahr 2009 ist gefallen. Mit Spannung wird erwartet, ob man in Deutschland an die Online-Wahlerfolge des amerikanischen Präsidenten anknüpfen kann. Die aktuelle W3B-Studie zeigt, dass das Internet für seine Nutzer als politische Informationsquelle von größter Bedeutung ist. Allerdings werden zur Zeit die meisten politischen Informationen auf Medien-Web Sites gesucht. Die Internetseiten von Parteien und Regierung spielen dagegen (noch) eine sehr untergeordnete Rolle.
Lediglich 8% der Internet-Nutzer abonnieren und lesen RSS-Feeds wöchentlich, wohingegen 71% angeben, den Dienst überhaupt nicht zu nutzen. Fast jeder Vierte (23 %) weiß nicht einmal, was sich dahinter verbirgt – unter den Frauen sind es sogar 30 %. Die Zahlen belegen deutlich, dass sich der damalige Hype RSS nicht dauerhaft durchsetzen konnte.

